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Die Geschichte

Die Anfänge der Gießereitätigkeit reichen ins Jahre 1878 zurück, als der Unternehmer Jozef Lorber aus Žalec eine Maschinenwerkstatt gründete, in deren Rahmen auch eine Gießerei in Betrieb war. Mit Graugussteilen versorgte sie vor allem die nähere Umgebung, ein Teil von Gussteilen wurde auch in die Landwirtschaftsmaschinen eingebaut. Das Gusseisen wurde im Kupolofen gewonnen und durch ein Handverfahren mit dem Natursand aus Zaloška gorica geformt. So lief die Produktion bis 1963, als es zu einem Standortwechsel kam, weil eine neue Graugussgießerei in Vrbje bei Žalec gebaut wurde.

Bis 1975 wurde am alten Standort noch weiterhin das Gießen der Kupfer- und Aluminiumlegierungen betrieben. Gleichzeitig zur Gießereitätigkeit entwickelten sich auch die mechanische Bearbeitung der Komponenten und die Montage der Anlagen für die Landwirtschaftsmechanisierung und die Pumpentechnik. In der neuen Gießerei wurden ein Kaltwindkupolofen und eine Wendeformmaschine Malcus aufgestellt. 1968 wurden eine Sandvorrichtung und zwei neue Maschinen des Typs Foromat aufgestellt. Im selben Jahr wurden die Technologie und das Zubehör zur Produktion des Stranggusseisens abgekauft.

Mit der Marktverbreitung wurde der Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten und neuerem Technologiezubehör größer. Deshalb wurde 1974 das Zubehör durch die Erstellung des Netzfrequenz-Induktionsofens Junker ergänzt, dabei wurde auch die Kernmacherei erweitert. Die weitere Entwicklung der Technologie und des Marktes war die Ursache für die Erstellung des Warmhaltofens, des Mittelfrequenz-Induktionsofens und einer neuen Formanlage im Jahre 1995.

Wegen der Übergangsschwierigkeiten nach dem Zerfall Jugoslawiens wurde die damalige Gesellschaft Ferralit insolvent und ein Konkursprozess eröffnet. Nach dem Konkurs ermöglichten die Aussonderungsgläubiger mithilfe der Gesellschaft Razvojna družba die Fortsetzung der Produktion und setzten sich als Ziel möglichst schnell einen strategischen Partner der neugegründeten Gesellschaft Feniks zu finden. 2001 wurde der Eigentümer der Gesellschaft die belgische Körperschaft BMT, beziehungsweise ihre Gesellschaft Omco Metals. Mit dem neuen Eigentümer zielt die technologische Entwicklung auf die Produktion des Glasgusses, legierten Graugusses und des Gusseisens mit Kugelgraphit ab.